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Vino & Olio bio

ToscaBio-Blog                                            

Der neue ToscaBio-Blog: Stories, Rezepte, Italien-Tipps, Interviews, Reisen und vieles mehr..

TOSCABIO-TRAVEL: DIE ERSTE REISE IN DIE TOSKANA IST JETZT ONLINE                   16. Mai 2021

TOSCABIO-TRAVEL nimmt an Fahrt auf! Gemeinsam mit der Münchner Food-Journalistin Hannelore Fisgus (links im Bild)  habe ich mehrere Reisen nach Bella Italia entwickelt, die - sofern es Corona erlaubt - ab der zweiten Hälfte dieses Jahres angeboten werden. Der erste Genuss-Trip führt uns gleich ins Herz der Toskana - ins Chianti Classico! Dort geht es von Antinori zum Bio-Weingut des britischen Rockstars Sting, vom Kurs bei Sterne-Koch Gaetano Trovato bis hin zu Dario Cecchini - unvergessliche Geschmackserlebnisse mit tollen Begegnungen in einer der schönsten Landschaften der Welt. Lust bekommen? Dann schauen Sie doch mal auf www.toscabio.de/toscabio-travel oder Sie schreiben mir ein Mail unter info@toscabio.com. Einen schönen Tag, herzlichst Telsche


IM INTERVIEW: MADDALENA VOM BIO-WEINGUT MUSELLA                 23. April 2021 

Es war im Jahr 2018, als ich mich entschloss,ToscaBio neu zu gründen. Eingeladen zur SUMMA, einem tollen Bio-Event von Südtirols Vorzeige-Winzer Lageder, und danach zur Vinitaly nach Verona. Schon bei der SUMMA war ich auf ein Weingut aufmerksam geworden, das im Valpolicella mit biodynamischen Methoden köstliche Weine macht - die Klassiker Ripasso und  Amarone, aber auch einen überaus trinkigen Valpolicella Superiore. Einer der wenigen Weine, in die mich spontanverliebt habe... Hier ein kleines Interview mit der sympathischen, lebhaften Maddalena, dier Tochter des Gründers und heutige Inhaberin einer ganz besonderen Tenuta im Valpolicella vor den Toren Veronas.

Liebe Maddalena, wie waren die Anfänge mit der biodynamischen Landwirtschaft auf dem Weingut, das dein Vater gegründet hat?
Ich wollte eigentlich Ende der 90er damit beginnen, aber meine Familie war dagegen, solange ich kein schlüssiges Konzept vorzulegen hatte, Bis 2009 also habe ich die Biodynamik von Grund auf studiert und dokumentiert, und habe ein Konzept präsentiert, zu dem sie nicht Nein sagen konnten. Von da an sind wir mit Enthusiasmus und Erfolg mit der Biodynamik in die Weinproduktion gestartet - und es funktioniert bis heute wunderbar! 


Warum unbedingt Biodynamik?
Schon als kleines Kind war ich sehr sensibel für alles, was sich rund um die Natur und die Welt dreht. Nicht in Harmonie zu sein, oder auch die Harmonie nicht ausdrücken zu können, hat mir den Schlaf geraubt. Es war also ein wirklicher Herzenswunsch, eine Notwendigkeit, etwas dafür zu tun, mit der Natur in Harmonie zu sein. Die Möglichkeit zu haben, so mit der Natur zu arbeiten, durfte von mir nicht vergeudet werden, ich musste einfach meinen kleinen Beitrag leisten und habe es getan. Zum einen aus Respekt vor der Natur, aber auch für die Gewissheit, dass unsere Weine gesund sind und wir sie ohne Bedanken unseren Kundinnen und Kunden zum Genuss anbieten können.

Welcher Musella-Wein gefällt dir persönlich am Besten?
Es ist schwer, zwischen den eigenen Kindern zu wählen.... Alle gefallen mir aus unterschiedlichen Gründen. Vielleicht für den Valpolicella Superiore habe ich eine besondere Sympathie, weil er zwischen unseren Rotweinen der reinste und einfachste im guten Sinne ist. Er hat eine leuchtende, brillante Farbe, sehr weiche Tannine und kann selbst im Sommer, leicht gekühlt im Kühlschrank, genossen werden. Die Reifung im großen Holzfass und im Zementtank lässt die Aromen nach Kirschen und Gewürzen schön hervorkommen. Im Wein kann außerdem unmittelbar die Arbeit erkannt werden, die wir auf Musella jeden Tag mit viel Liebe und Passion verrichten.  


UNSERE PRODUZENTEN IM PORTRÄT: PIERPAOLO VON QUERCIAGROSSA TOSKANA  13. April 2021

Ein österreichischer Weinexperte, mit dem ich seit meiner Zeit in der Toskana gut bekannt bin, hat mir vergangenes Jahr die Weine der kleinen Azienda "Querciagrossa" in der Südtoskana empfohlen, und seitdem arbeite ich gern und mit Erfolg mit dem Besitzer Pierpaolo. Ich importiere von ihm den charmanten "Battifolle" aus Sangiovese und Ciliegiolo, und den Weißwein "Faluschino" aus Vermentino, Malvasia Bianca und Trebbiano toscano. Lassen wir ihn zu Wort kommen, er beschreibt mit seinen Worten seine ganz eigene Philosophie guten Weins: 
"Mein kleines Weingut ist 2012 gegründet worden mit dem Willen, kleine und alte Weinberge im Land rund um Roccatederighi - ein kleines mittelalterliches Dorf in den Hügeln der Maremma auf 550 Metern Höhe - zu retten und wiederzubeleben. Alles ist aus dem Gedanken heraus geboren, einem Gebiet und seinem Boden einen neuen Wert zu verleihen und seine großartige önologische Potenz hervorzuheben. Eine Liebe und eine Leidenschaft, die mich dazu bringt, meine Weine in voller Harmonie und Respekt zur Natur und für den Boden zu realisieren. Ich poduziere komplett natürlich, ohne chemische Substanzen, weder im Weinberg noch im Keller (keine künstlichen Hefen, Herbizide, Klärungssubstanzen). Wenn man vom Respekt zur Natur ausgeht, kann man gesunde Trauben ernten, die man in Wein verwandeln kann, an den ich glaube. Diese Magie, die die Weinreben umgibt, schafft es jedes Mal wieder, mich dazu zu bringen, das Beste zu geben. Besonders in schwierigen und harten Zeiten..".Pierpaolo di Azienda Querciagrossa



PODCAST: "ICH HABE NIE DEN LEICHTEN WEG GEWÄHLT" 

TELSCHE VON TOSCABIO SPRICHT MIT PERSONAL BRAND-COACH  ANJA KUHN                                                                                                                              7. April 2021     

Eigentlich bin ich es gewohnt, als Journalistin anderen Menschen Fragen zu stellen, sie zu interviewen. In dem neuesten Podcast von Personal Brand-Coach Anja Kuhn (siehe Foto rechts) bin ich diejenige, die ihr Frage und Antwort steht - ich erzähle von meinem Werdegang als Redakteurin,von Abenteuern in und meiner tiefen Liebe zur Toskana, von Lieblingsplätzen und von meiner festen Überzeugung, dass man seinem Traum folgen sollte. Wo? Hier unter diesem Link. Vielleicht hört ihr ja mal rein, mit einem Glas Bio-Rotwein oder einem gut gefülltem Teller Pasta mit dem besten Pesto der Welt von meiner Pesto-Queen Roberta vor euch.... oder auch beidem! Enjoy! 



MIT SALZ UND PASSITO: SCHOKOCREMES ZUM NIEDERKNIEN!                      30. März 2021 

Wer Schokocremes liebt, wird bei Fratelli Gardini endgültig süchtig! ToscaBio hat zwei Schokosünden im Sortiment, die ihresgleichen suchen: Eine Creme mit süßem Salz aus Cervia, mit einem leichten, zarten Salzgeschmack im Abgang; und dann die Creme mit Passto, das heißt Süßwein aus der Rebsorte Sangiovese, die einen deutlchen Weingeschmack mit zartschmelzender Schokolade verbindet. In den kommenden Tagen sind beide Cremes im Preis reduziert - statt 8,30 Euro zum Promo-Preis für 7,50 Euro. Hier gehts in den Shop. Eure Telsche


                                                   22. März 2021

Spruch der Woche: "Wer ein Warum hat, kann auch mit fast jedem Wie umgehen." (Psychiater & Philosoph Viktor Frankl)  






FRAUENTAG - TOLLE TOSCABIO-PRODUZENTINNEN IM FOCUS         8. März 2021

Ich arbeite gern sowohl mit Männern als auch mit Frauen - und dem weiblichen Geschlecht, dem auch ich angehöre, widme ich heute meinen aktuellen Post. Meine beste Produzentin, Roberta Maccioni von Antico Colle Fiorito, ist die Seele ihrer Firma. Sie bereitet ungelogen das beste Pesto der Welt zu, und sie produziert ein jedes Jahr prämiertes, köstliches Olivenöl Extra Nativ. 

Oder Donatella Baldi, die mit viel Hingabe und Passione im Naturpark San Rossore an der Versilia-Küste ihren unvergleichlichen Strandhonig gewinnt. Auch Daniela Mariotti von La Bandita, die in der toskanischen Crete Senesi ihre schönen Marmeladen kocht. 

Last, but not least, habe ich Maddalena im Köcher. Die Winzerin aus dem Veneto führt das von ihrem Babbo gegründeten Weingut Musella weiter, und keltert mit Hilfe von biodynamischen Methoden Spitzenweine von Valpolicella Superiore, Valpolicella Ripasso bis hin zu Amarone. 

Wo Sie diese qualitativ hochwertigsten Produkte finden? Natürlich bei mir, Telsche von ToscaBio.de! 

Ihnen allen einen schönen Abend, Telsche 


REZEPT DES MONATS 

von Food-Journalistin Hannelore Fisgus: Pasta Toscana mit Alici und Pomodorini        19. Februar 2021 

Dieses Rezept ist denkbar einfach und zaubert gleich eine südliche, zur Wetterlage passende Atmosphäre auf den Teller. Ich habe es zum ersten Mal an einem Sommerabend am Meer gegessen und zuhause sofort nachgekocht.

Die salzigen Sardellen sind wie eine Brise Meerluft und ein Löffel Salsa di Peperoncino von Roberta Maccioni gibt dem Gericht Schärfe und den gewissen Kick. 


Zutaten für 4 Personen

500g Spagehtti Pasta Toscana bio

500g Cocktailtomaten

2 Knoblauchzehen

1 Bund glatte Petersilie

150g in Öl eingelegte Sardellen

1-2 Tl Salsa Peperoncino von Antico Colle Fiorito bio

Olivenöl Extra Nativ, Salz, Pfeffer

Zubereitung


  • Cocktailtomaten waschen und vierteln, beiseitestellen.

  • Knoblauchzehen fein hacken, ebenso die Petersilie.

  • Sardellen in kleine Stücke schneiden.

  • Knoblauch in reichlich Olivenöl andünsten, aber er darf auf keinen Fall Farbe annehmen. Die Hälfte der gehackten Petersilie zugeben und kurz mitdünsten

  • Sardellen zugeben, die Hitze reduzieren und solange köcheln lassen bis eine fast homogene Creme entsteht.

  • Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen

  • Kurz bevor die Pasta fertig ist, die Hälfte der Tomaten in die Sauce geben und kurz mitschmoren

  • Spaghetti mit einem Schöpfer, tropfnass, in die Sauce geben

  • Restliche Tomaten, Petersilie und die Salsa Peperoncino zugeben

  • Alles kräftig durchmischen, evtl. noch etwas von dem Kochwasser zugeben und/oder noch etwas Olivenöl

  • 1-2 Minuten ziehen lassen und sofort servieren


Buon appetito, Ihre Hannelore Fisgus

Kleine Warenkunde: Anchovis, Sardellen, Alici

Unter diesem Namen sind die kleinen, zur Heringsfamilie gehörenden Fische bekannt. Sie werden in vielen Teilen der Weltmeere gefangen, sowohl in der Nordsee als auch im Mittelmeer.

Die kleinen, in Salz oder Öl eingelegten Fische schätzten schon die Römer und verwendeten sie für ihre berühmte Fischsauce „Garum“.

Sardellen sind Umami pur.

Nehmen Sie für dieses Gericht italienische Sardellenfilets, sie sind zarter und verbinden sich besser mit den anderen Zutaten zu einer Sauce.


Neue Produkte - nach welchen Kriterien suche ich sie aus?                 15. Februar 2021

Italien ist ein Land, in dem in jeder Stadt, in jedem Dorf Spezialitäten zu finden sind - Wein, Käse, Pasta, Brot, Öl. Die Fülle der unterschiedlichen Produkte, deren Geschichten oft Jahrhunderte alt sind, ist nahezu unübersehbar. Oft werde ich gefragt, wie es mir gelingt, aus dieser Menge die richtigen Produkte herauszufiltern und sie dann nach Deutschland zu importieren? Welche Kriterien lege ich an? Aus meiner Zeit in der Toskana habe ich natürlich noch viele Kontakte zu Bio-Herstellerinnen und -Herstellern, deren Produkte ich führe. Wenn mir etwas fehlt, beispielsweise ein Wein aus einem bestimmten Gebiet, höre ich mich um, kontaktiere die entsprechenden Konsortien und surfe im Internet. Bisweilen werden mir auch Produkte angeboten oder ich lerne neue Produzenten auf Messen oder B2B-Meetings kennen. Sobald möglich besuche ich die Winzer und Produzenten dann auch auf ihrem Anwesen. Mir ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. 

Natürlich kaufe ich nie die sprichwörtliche Katze im Sack, und so ordere ich Verkostungsproben - das ist eindeutig der schlimmste Teil meiner Arbeit ;-) - und sollte der Wein munden, geht es in die Verhandlungen um Preis und Transport. Da erwarte ich von meinem Gegenüber doch ein gewisses Maß an Elastizität, was den Transport anbelangt. Ich zahle den Transport von der Toskana aus nach München, und so sollte der Hersteller diese  Kosten innerhalb Italiens tragen. Sind die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, steht der Kooperation nichts im Wege. Es kann allerdings vorkommen, dass Produkte so gar nicht laufen in meinem Sortiment - dann bin ich auch dazu in der Lage, sie aus dem Sortiment zu entfernen und flexibel neue Produkte zu suchen. Frage an euch: Was möchtet Ihr gern essen und trinken? Schaut doch mal in meinen ONLINE-SHOP, das ist schon einiges zu finden...


Spruch der Woche                                                                            5. Februar 2021

"Be yourself, no matter what they say"  (Sting, Textzeile aus "Englishman in New York")

Gutschein ToscaBio - als Geschenk und für Unentschlossene                                 1. Februar 2021 

Ein schöner Gutschein für Produkte von ToscaBio - das ist ein genussvolles Geschenk von ToscaBio für Genießer und Unentschlossene ! Sie können den Gutschein bei mir bestellen, und ihn dann direkt bei mir einlösen - gegen leckeren Wein, Pesto, Pasta, Olio di Oliva oder Schokocremes - ganz Italien bietet Ihnen seine Genüsse an. Die meisten meiner seltenen und qualitativ hochwertigen Produkte sind biozertifziert. 

Schreiben Sie mir unter info@toscabio.com und bestellen Sie den Gutschein - Sie werden damit immer eine "bella figura" machen! 

Ihre Telsche ToscaBio 


Rezept des Monats: Kartoffel de luxe mit Trüffelbutter  - von Hannelore Fisgus                25. Januar 2021

 

Trüffel liebt man oder man mag sie überhaupt nicht. Ich gehöre zu den Liebhaberinnen der Knollen, egal, ob sie im Sommer oder Winter wachsen, schwarz oder weiß sind. Klar, ist eine weiße Albatrüffel die absolute Königin, aber erstens ist sie selten und meist auch noch unerschwinglich. Für den Trüffelhunger gibt es wunderbare Alternativen, wie zum Beispiel die köstliche Trüffelbutter von Selektia Tartufi aus der Toskana.

Mit ihr habe ich ein altes Lieblingsrezept abgewandelt, mit dem ihr garantiert alle Herzen brecht. Schließlich gilt Trüffel ja auch als Aphrodisiakum... 

Kleiner Kartoffelauflauf mit Lauch, Wachtelei und Trüffelbutter

Zutaten:

4 Kartoffeln, 1 Stange Lauch, 4 Wachteleier, Salz und Pfeffer, 1 Prise Muskatnuss, 1 nussgroßes Stück Butter, etwas Fontinakäse (oder ein anderer, milder Käse), 1 EL Trüffelbutter – und wenn man hat, frischen Trüffel, aber es schmeckt auch ohne köstlichl

Zubereitung:

Den Lauch in kleine Würfel schneiden und in der Butter kurz andünsten, die geschälten, in Stücke geschnittenen Kartoffeln dazu geben, etwas Milch angießen und kochen bis die Kartoffel weich sind. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und mit dem Kartoffelstampfer zerquetschen. Wenn nötig noch etwas Milch zugeben bis ein cremiger, aber noch fester Stampf entsteht, geriebenen Käse und die Trüffelbutter kräftig unterrühren. Die Wachteleier in etwas Butter braten, Den Stampf mit Portionierringen in Form bringen und auf jede Portion ein Wachtelei setzen.

So serviert ist es eine leckere, winterliche Vorspeise

Ehrlich gesagt, für mich allein mache ich mir den Stampf manchmal ganz „formlos“ und mit einem Spiegelei, dann ist das Ganze ein tolles vegetarisches Hauptgericht. Buon Appettito! 


Liebe Genießerinnen, liebe Genießer,                                                                                                                          28. Dezember 2020 

ich hoffe, Sie alle konnten trotz der besonderen Umstände ein frohes und entspannendes Weihnachten feiern, vielleicht sogar mit einigen Produkten aus meinem Portfolio. Dies ist der allererste Eintrag in meinen brandneuen Blog, mit dem ich Sie in unregelmäßigen Abständen über Neuigkeiten, Begebenheiten und Impressionen aus Bella Italia informieren und unterhalten möchte. Es wird Reisetipps geben, Rezepte, ich werde Ihnen meine einzelnen Produzentinnen und Produzenten vorstellen und vieles mehr. 

Für diejenigen, die mich und meine kleine Firma noch nicht kennen, hier kurz eine Präsentation von ToscaBio: Das Unternehmen ist aus der Idee entstanden, kleinen italienischen Manufakturen - anfangs stammten sie alle aus der Toskana  - die Wein, Olivenöl Extra Nativ, Pesto, Trüffelprodukte, Kekse, Pasta und vieles mehr auf hohem Niveau und zudem biozertifziert produzieren. Der britische Rockstar Sting und dessen Ehefrau Trudie Styler gehörten zu den ersten meiner Produzenten, sie besitzen ein traumhaftes Anwesen namens Il Palagio in der Nähe von Florenz, auf dem sie tollen Wein und noch tolleres Olivenöl herstellen. Zunächst habe ich nur das Olivenöl nach Deutschland gebracht, heute habe ich mich auch in zwei der Weine verliebt, den Chianti When we dance und den Rosato Beppe!, die ich anbiete. 

Mittlerweile habe ich meine Gebiete in Italien ausgedehnt, und ToscaBio bietet köstliche Delikatessen aus Südtirol, dem Piemont, der Lombardei, dem Veneto, Lazio, Apulien und der Toskana an. Ich bin stets auf der Suche nach neuen Anbietern und interessanten Lebensmitteln, so dass mein Sortiment sich stets im Wandel befindet. 

Vielleicht schauen Sie einmal in meinen neuen Online-Shop

Ihnen allen einen schönen Abend, bis bald und bleiben Sie gesund! Telsche ToscaBio 


Silvester: Ein glückliches, gesundes und genussreiches 2021!!                                                        

Liebe Genießerinnen, liebe Genießer,                                                                                                               31. Dezember 2020 

Jedes Jahr um den Jahreswechsel herum halte ich inne und schaue zurück auf die vergangenen 365 Tage. Denke daran, an welchem Punkt ich vor einem Jahr stand, ob ich – was mir sehr wichtig ist - persönlich und beruflich vorangekommen bin. Schaue und freue mich darüber, welche Menschen meinen Weg begleitet haben, welche hinzugekommen, welche geblieben sind. Und erinnere mich an die, die sich verabschiedet haben.

Das zu Ende gehende 2020 war mit Aufkommen des Corona-Virus ein besonderes Jahr für uns alle. Ein Jahr voller Herausforderungen, Frustrationen und Schwierigkeiten, aber auch angefüllt mit Freude, Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Ich selbst habe aufgrund der Pandemie diverse Male Konsequenzen spüren müssen. Zugleich habe ich aber auch meine kleine Firma ToscaBio weitergeführt

ToscaBio wäre nicht möglich ohne meine tollen, treuen Kundinnen und Kunden, von denen ich viele persönlich kenne. ToscaBio lebt aber vor allem durch meine außergewöhnlichen Produzenten – allen voran meine liebe Roberta, die Pesto-Queen von Antico Colle Fiorito, und der Staff rund um Paolo Rossi von Il Palagio / Sting. Dieses Jahr habe ich einige neue italienische Manufakturen und Winzer wie Bandabiscotti, Selektia Tartufi, Collemattoni und Giribaldi in mein Portfolio integriert, um nur einige zu nennen. Sie alle arbeiten mit großer Leidenschaft und Liebe daran, delikate und gesunde Bio-Lebensmittel für Sie herzustellen. Grazie a tutti! Großer Dank gilt aber auch dem tollen Team von Intersellers, mit dem ich gemeinsam erst vor Kurzem ein neues Abenteuer – einen eigenen Online-Shop – begonnen habe. Im kommenden Jahr gilt es dann zu wachsen und bekannt zu werden -  und ich freue mich schon darauf!  

Ich wünsche euch jetzt allen, dass ihr die nächsten Tage genießen könnt und sie dazu nutzt, eine liebevolle Innenschau zu halten. Sich über das Erreichte zu freuen und Niederlagen zu verzeihen; in Bewegung bleiben, akzeptieren, was nicht zu ändern ist und neue Kräfte für das nächste, sicher erneut herausfordernde Jahr zu sammeln. Mit Augenmaß und Vernunft werden wir dann hoffentlich gesund und unbeschadet durch die Corona-Krise kommen.

Und bitte vergesst eins nicht, egal wie dunkel der Moment sein mag: Es gibt für (fast) alles eine Lösung, und es geht immer weiter!

In diesem Sinne, einen gelungenen Start in ein gesundes, glückliches 2021! Auf euer Wohl und das Genießen nicht vergessen!! Telsche ToscaBio


Bald buchbar: Die tollen Online-Kurse mit Pasta, Pesto, Olio & Vino                         3. Januar 2021

Liebe Genießerinnen, liebe Genießer, 

Corona lässt unser Leben doch ziemlich schrumpfen, doch ein Gutes hat die Pandemie auch: Online-Veranstaltungen sind am Wachsen und sie funktionieren auch richtig gut! Ich habe mich mit meiner guten Freundin Elisa Massi (siehe Bild rechts) und mit dem Weinschulen-Besitzer Andrea Vestri zusammengetan, und wir sind gerade unter Hochdruck dabei, fü reuch ein richtig schönes italienisches Programm zusammenzustellen, mit einer kulinarischen Reise durch die gesamte Appeninhalbinsel. 

Mit dabei die Präsentation von Herstellung frischer Pasta durch Pasta-Meisterin Elisa, dann die Verkostung diverser Weine durch Andrea, und eine Olivenöl-Verkostung nebst Pesto durch mich, Telsche von ToscaBio. Das entsprechende Tasting-Paket wird euch vorab auf Bestellung geliefert. Toll geeignet zum Teambuilding, ein schöner Abend unter Freunden oder auch als Firmenevent. 

Die einzelnen Kurse und Termine werden in Kürze auf dieser Website kommuniziert. Auf bald, bleibt gesund und immer ein Schluck Vino im Glas! 

Telsche ToscaBio 


In Vorbereitung: Köstliche Entdeckungsreisen nach Bella Italia                                                5. Januar 2021

Liebe Genießerinnen, liebe Genießer, 

Lust auf eine Wein-Olivenöl-Verkostung im  toskanischen Anwesen von Sting und dessen Ehefrau Trudie Styler? Möchten Sie in die Geheimnisse der perfekt zubereiteten Bistecca alla Fiorentina vom wohl berühmtesten Metzger Italiens, Dario Cecchini (unten rechts mit der roten Weste auf dem Foto gemeinsam mit Sting, links), eingeführt werden? Oder haben Sie Lust, dem Sterne.Chef Heinz Beck im Hotel La Pergola in Rom über die Schulter zu schauen? Und wie stellt ToscaBios Pesto-Queen Roberta von Antico Colle Fiorito in den toskanischen Hügeln ihre unvergleichlichen Produkte her? 

All dies  zu erfahren ist bald möglich, und zwar im Rahmen der kulinarischen Reisen. die ToscaBio in Kooperation mit der Münchner Journalistin und Autorin Hannelore Fisgus und den beiden Inhabern der Reiseagentur Insula Gallina, Sebastiano Gallina und Timo Hintze vorbereitet. Sie werden, so Corona will, ab diesem Herbst starten. Hannelore Fisgus begleitet seit vielen Jahren Gruppen zu Genussreisen nach Italien und sie ist eine ausgewiesene Gastro-Expertin. Die Reiseagentur Insula Gallina hat sich auf Reisen auf die Appeninhalbinsel spezialisiert und besonders  der gebürtige Sizilianer Sebastiano Gallina ist ein Gourmet und Hobby-Koch, der auch eigene Seminare anbietet. 

Wie wird der Brunello di Montalcino gekeltert, auf den Spuren der Pistazie im sizilianischen Bronté oder auch der Bereitung von Schafskäse in Pienza beiwohnen - es wird für jeden Geschmack etwas dabei sein. Genächtigt wird in gehobenen Hotels und Relais  - bei einem Großteil der Trips wird auch regelmäßig in der Gruppe gekocht, und zwar regionale Spezialitäten. In Preparation sind zwei Reisen in die Toskana, eine ins Veneto, eine nach Apulien, nach Sizilien und eine nach Rom, zu Heinz Beck. Weitere Regionen sind angedacht, für 2022. 

Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Köstlichkeiten Italiens live zu erleben!

 Ihre Telsche ToscaBio 


Spruch der Woche!                                                                               9. Januar 2021 

"Hölle ist, wenn du eine Woche vor deinem Lebensende die Person kennenlernst, die du hättest werden können." (Verfasser unbekannt) 

Ihre Telsche ToscaBio 





So fing alles an..... mit meinem Buch "Bio-Paradies Toskana - zu Gast bei 100 Bio-Produzenten"    11. Januar 2021

Liebe Genießerinnen, liebe Genießer, 

Oft werde ich gefragt, wie ich auf die Idee mit ToscaBio gekommen bin, und die Antwort wäre einfach, wenn ich sagen könnte: "Weil ich so gern esse und Wein aus Bio-Erzeugung trinke." Die Wahrheit  ist: ToscaBio ist das Resultat meine elfjährigen Aufenthalts in der Toskana, während dessen ich tief in die biologische und biodynamische Landwirtschaft eintauchen durfte. Über viele Jahre war ich in dem herrlichen Weinstädtchen Montalcino die PR-Referentin der Loacker Weingüter, die als Bio-Pioneers bereits seit Ende der 70er Jahre dem biologischen, später dem biodynamischen Weinbau verschrieben hat. Das Weingut der Familie Loacker liegt traumhaft auf einer Hügelspitze genau gegenüber der Brunello-Hochburg Montalcino, die selbst in der herrlichen Südtoskana, genauer gesagt im Val d´Orcia, jedes Jahr Tausende Wein-Fans anzieht. 

Buchidee im Buchenhain 

Der Besuch bei einem befreundeten Bio-Winzer in der Maremma war die Initialzündung für mein Buch-Projekt.Stefano Rizzi, Besitzer der Azienda Maremmalta sagte mir, dass es keinen Reiseführer gebe, der interessierte Menschen und Touristen zu toskanischen Bio-Herstellern in deren Produktionsstätten und die Weinkeller bringt. Dieser Nachmittag in einem Buchenhain auf dem Gelände von Maremmalta, immer mit einem guten Schluck Vino im Glas, Brot und Schafskäse auf dem Brett, war die Initialzündung für "Bio-Paradies Toskana". 

Die Idee ließ mich nicht mehr los, wusste ich doch, dass Bio ein großés Thema bereits damals - 2009 - war. Ich wollte das Buch nur gemeinsam mit einem Verlag schreiben, also habe ich ein Exposé verfasst, bin zur Buchmesse nach Frankfurt am Main gefahren und habe dort drei, vier Verlage identifiziert, die für mein Thema in Frage kamen. Mit dem Styria Verlag aus dem österreichischen Klagenfurt wurde ich handelseinig und die Arbeit, die insgesamt gut 18 Monate dauerte, konnte beginnen. 

Ich habe insgesamt 120 Produzenten in ihrer Azienda besucht, die Wein, Olivenöl Extra Nativ, Schafskäse, Marmeladen, Pesto, Pasta und vieles mehr produzieren. Aus diesen 120 Produzenten habe ich 100 ausgewählt, und sie erzählen in meinem Buch ihre Story. Stories, die unterschiedlicher nicht sein können, die jedoch einen gemeinsamen Nenner haben: Alle Protagonisten, seien sie Italiener oder Ausländer, sind vom Prinzip "bio" überzeugt. Sie sind davon überzeugt, dass biologische oder biodynamische Landwirtschaft funktioniert und dass sie die Zukunft sein muss. So wie ich auch. 

Olio und Pesto aus der Toskana 

Unter den Interviewten befanden sich unter anderem Paolo Rossi, der Verwalter von Il Palagio, dem Weingut des britischen Rockstar Sting und dessen Ehefrau Trudie Styler (siehe links das Olivenöl von Il Palagio im Bild), Daniela von La Bandita und auch meine liebe Roberta von Antico Colle Fiorito. Sie alle fragten mich, ob ich nicht Ihre Produkte auf dem deutschen Markt anbieten möchte - die Idee für ToscaBio war geboren und die Firma hat in den vergangenen Jahren an Fahrt aufgenommen. 

Auch heute noch ist mein erster Anspruch, mit kleinen bis höchstens mittelgroßen Aziende zu arbeiten, die möglichst bio-zertifiziert sind. Vielleicht werfen Sie mal einen Blick in meinen aktuellen Online-Shop

Ihnen allen einen schönen Abend!! 

Ihre Telsche ToscaBio 


Interview mit Roberta Maccioni von Antico Colle Fiorito 

Liebe Genießerinnen, liebe Genießer,                                                                                                                      13. Januar 2021

Roberta Maccioni ist die Pesto-Queen und mein großes Vorbild. Ich lernte sie im Rahmen meiner Recherchen für das Buch "Bio-Paradies Toskana - zu Gast bei 100 Bio-Produzenten" kennen und seither arbeiten wir zusammen. In dem folgenden Interview lernen Sie sie und ihre Familie besser kennen. Viel Spaß beim Lesen! 

"Die Entscheidung war schwer, aber wir würden sie immer wieder genauso treffen" 

Das letzte Stück des rumpeligen Weges muss man erahnen, sonst landet man nie in der Fattoria Antico Colle Fiorito. Ein gewundenes Stück Straße, mit Rasen überwuchert und das nicht unbedingt den Namen Straße verdient, führt zu dem Bauernhaus, hinter dem sich ein weites Tal ausbreitet. Der grandiose Blick aus gut 300 Metern Höhe von der toskanischen Hügelkette Montalbano herab geht auf mehr als 180 Grad vom Arnotal, in dem sich Florenz befindet, bis Richtung Küste nach Pisa. Das Meer ist am Horizont zu erahnen. Es glitzert in der Nachmittagssonne. 

Ich bin mit Roberta Maccioni verabredet, der guten Seele und Gründerin der Bio-Manufaktur Antico Colle Fiorito. Die gebürtige Toskanerin mit langen dunklen Locken besticht sofort mit ihrer Tatkraft und Präsenz, mit ihrer augenscheinlichen Durchsetzungskraft und unerschütterlichem Arbeitswillen. Sie kommt mir mit einem strahlenden Lächeln entgegen, trägt einen Vogel auf dem Arm. Ihre gesamte, insgesamt fünf Köpfe zählende Familie ist tierlieb; auf dem Hof tummeln sich diverse Katzen und Hunde, Gänse, einige Ponys, alle heiß geliebte Familienmitglieder. Zwei Küsse auf beide Wangen, benvenuta carissima!

Roberta Maccioni und ihre Familie stellen traumhaftes Pesto her, hinzu kommen Gemüsecremes, Kräutersalze, Marmeladen und ein regelmäßig von namhaften Olivenöl-Guides preisgekröntes Olivenöl Extra Vergine her. Alle Produkte sind von jeher biologisch zertifiziert und jedes Einzelne von herausragender Qualität.

Roberta, wann hast du dich mit deiner Familie entschlossen, das Abenteuer eurer Bio-Azienda Antico Colle Fiorito zu wagen?

Roberta Maccioni: Das Abenteuer hat im Jahr 2000 begonnen. Ich war an dem Punkt angekommen, an dem ich mich fragte, was ich machen solle, mit dem ich mich selbst realisieren könne und mit dem ich anderen Menschen helfen konnte, gesünder zu leben. Es war sicher ein Sprung ins kalte Wasser, mein Mann Giulio und ich haben zwei Angestelltenjobs mit guten Gehältern aufgegeben, um uns ganz um die Landwirtschaft zu kümmern.

Dieser Wechsel der gesamten Lebensform bringt Existenzängste und viele Veränderungen mit sich, und es war ganz sicher keine leichte Entscheidung. Nehmen wir da nur mal die Launen der Natur, von der besonders Bio-Landwirte abhängig sind. Manchmal sind die Witterungsverhältnisse so ungünstig, dass uns nahezu ganze Ernten vernichtet werden, was uns dann verzweifelt zurücklässt. Und auf der anderen Seite sind wir jedes Mal überglücklich, wenn wir eine gute Ernte hatten und daraus unsere Qualitäts-Produkte herstellen können.

Gab es eine Initialzündung, die die Entscheidung befeuert hat?

Ausschlaggebend für die Entscheidung war meine jahrelange Tätigkeit im Krankenhaus, unter anderem auf einer onkologischen Station, auf der ich viele Menschen habe leiden sehen. Lange Zeit bereits dachte ich, dass möglichst gesunde Nahrung und eine eine weniger kontaminierte Umgebung die Gesundheit fördert – und wir wollten mit Antico Colle Fiorito unseren Beitrag dazu leisten.

Jetzt, nach so vielen Jahren, ist es der häufige Kontakt zu unseren trreuen Kundinnen und Kunden, der mich immer wieder antreibt. Zu sehen, dass so viele Menschen in der ganzen Welt unsere Produkte schätzen, macht mich einfach glücklich und motiviert mich auch in manchmal schwierigeren Phasen, nicht aufzugeben.

Welches ist dein Lieblingsprodukt?

Das ist eine schwierige Frage, im Grunde liebe ich alle meine Produkte, jedes ist für sich ein Juwel. Doch wenn du mich so fragst, fühle ich eine besondere Schwäche für unser Olivenöl Extra Nativ. Vielleicht einfach weil es das erste Produkt war, das wir hergestellt haben, und weil es die Basis für beispielsweise unser Pesto und die Gemüsecremes bildet

Und ich mag es deshalb so, weil gutes Olivenöl immer noch unterschätzt wird.  Ich versuche, dem Verbraucher es immer so so klarzumachen: Menschen, die ein Auto besitzen, befüllen dessen Motor mit Öl, das pro Liter bis zu 22 Euro kostet, obwohl es nur aus minderwertigem Erdöl hergestellt wird. In dem Zusammenhang verstehe ich einfach nicht, dass viele Menschen ihrem eigenen Körper minderwertiges Öl zuführen, das vielleicht höchstens sechs Euro pro Liter kostet. Ein sehr gutes Olivenöl Extra Nativ ist das Ergebnis von einem Jahr Arbeit, besonders wenn man von Bio-Öl spricht, und diese Mühe und viel Handarbeit muss einfach entsprechend vergütet werden.

Was sagst du zur Bio-Zertifizierung, die ja des Öfteren in der Kritik steht. Was ist deine langjährige Erfahrung?

Ich bin seit 20 Jahren bei der Bio-Kontrollstelle ICEA und manchmal habe ich wirklich Lust, alles hinzuschmeißen und hinter mir zu lassen – nicht aus Überzeugung, dass Bio der richtige Weg ist, sondern weil der Staat uns mit Bürokratie überfrachtet und uns damit fast kaputt macht. Ich bin davon überzeugt, dass ich meine Produkte auch dann sauber anbauen würde, wenn ich nicht zertifiziert wäre. Genauso, wie ich es jetzt mache und einfach, weil ich an bio glaube. Es ist unser Stil, so zu arbeiten, den wir nie ändern würden. Die Bio-Zertifizierung beizubehalten bringt allerdings mehr Sicherheit für meine Kundinnen und Kunden, deswegen behalte ich sie bei.

Wie siehst du deine/eure Zukunft?

Meine Zukunft sehe ich trotz allem in Rosa! Ich bin ein Mensch, dessen Glas immer voll ist, manchmal vielleicht halb voll, aber nie leer. Ich habe viele neue Ideen, wenn es mir gelingen würde, 100 Jahre alt zu werden, kann ich sie vielleicht alle realisieren!

Grazie mille, cara Roberta! 


Interview mit der Münchner Journalistin Hannelore Fisgus 

"Die regionale Vielfalt der italienischen Küche fasziniert mich"                                                           15. Januar 2021

Liebe Genießerinnen, liebe Genießer, 

ich habe Hannelore Fisgus bei einer Slowine-Verkostung vor gut einem Jahr in München kennengelernt. Schnell stellte sich heraus, dass wir beide an einem Thema im Besonderen interessiert sind - Italien! Die gebürtige Rheinhessin war viele Jahre lang in München beim Bayerischen Rundfunk als Hörfunkjournalistin tätig, hat diverse Genuss-Bücher verfasst und ist bereis seit vielen Jahren regelmäßig als Reiseleiterin in Italien unterwegs. 

Hannelore Fisgus wird gemeinsam mit mir die ToscaBio-Travel-Reisen nach Bella Italia begleiten. Doch lassen wir sie jetzt von Ihren Italienerlebnissen berichten! 

Welche erste Erinnerung hast du an Italien bzw. wie hast du dich dem Land genähert? .

Meine ersten Erinnerungen an Italien, das sind Ferien mit meinen Eltern, als es noch keine Autobahn über den Brenner gab.
Das sind Steigen voller Pfirsische und bunte Strickpullover am Grenzübergang, Orangen und Zitronen am Ufer des Gardasees
und natürlich der NSU Campingplatz in Cavallino an der Adria. Das war der in Deutschland berühmteste Campingplatz und lustig
ist, dass ich viel später, zu dessen 50jährigem Bestehen, eine Reportage für den Bayerischen Rundfunk darüber gemacht habe und damit meine Jugenderinnerungen auffrischen konnte.

Nach meinen ersten Ferienerlebnissen habe ich dann auch erste Berufserfahrungen in Italien gesammelt, nämlich als Reporterin und
Moderatorin bei Radio Garda 3, einem Feriensender am Gardasee. Später, nachdem ich viele Reisen in Italien unternommen und viele
Erfahrungen gesammelt hatte, konnte ich mir dann, mit meiner Familie, einen Traum verwirklichen: Ein Haus in der Toskana. Ja, und so ist meine Liebe zu Italien gewachsen und hat sich bis heute erhalten. Inzwischen fühle ich mich dort genau so heimisch, wie in Bayern.

Was interessiert dich an dem Land? Gibt es eine Lieblingsregion?


Die Lieblingsregion liegt auf der Hand, es ist narürlich die Toskana, die viele Gesichter und Aspekte hat. Schließlich ist es die größte Region Italiens und sie hat von hohen Bergen über sanfte Hügel bis zu wunderschönen Stränden alles zu bieten. Was mich schon immer fasziniert hat, ist die Kultur, die Landschaft, das Licht, aber vor allem auch die Menschen, ihre Offenheit und wie sie das Leben genießen. Man legt viel mehr Wert auf gute Lebensmittel, man schätzt die regionalen Produkte und ist stolz darauf, auch auf die großartigen Weine.
Und damit sind wir natürlich bei meinem Lieblingsthema: der italienischen Küche. Neben meiner journalistischen Tätigkeit habe viele Reisen zu italienischen Spitzenköchen organisiert und begleitet und konnte ihnen über die Schulter schauen und viel über die Küchen der verschiedenen Regionen lernen.

Wodurch zeichnet sich deiner Meinung nach die italienische Küche aus?

Das Tolle an der italienischen Küche ist ihre regionale Vielfalt und was ich besonders mag, sind die vielen Gemüsegerichte. Viele Gemüsesorten habe ich erst in Italien überhautpt kennen- und schätzen gelernt: angefangen von den Artischocken(die ich über alles liebe) über den Radicchio in all seinen Facetten bis zu Fave-Bohnen, Schwarzkohl…. usw. Was ich auch erst in Italien gelernt habe, ist dass man (fast) alles mit Pasta oder Risotto kombinieren kann. So zaubert man schnell ein köstliches Gericht auf dem Tisch das der ganzen Familie schmeckt. Dazu erwende ich natürlich nur frisches Gemüse und gutes Olivenöl - gesünder geht’s gar nicht. Und übrigens’ Hartweizennudeln "al dente“ sind keine Dickmacher.Fleisch und Fisch erhält eine andere Wertschätzung als bei uns. Es kommt viel puristischer auf den Teller und in kleineren Portionen.


Die italienische Küche ist in meinen Augen leichter und schneller zuzubereiten als die deutsche oder französische Küche. Sie ist einfach sehr alltagstauglich und ich glaube, deshalb ja inzwischen auch bei uns so beliebt.

Gibt es Lieblingsspeisen? Und Weine?

Nein, das würde ich nicht sagen. Ich habe viele Lieblingsspeisen und dazu gehören ganz einfache Sachen, wie zum Beispiel „Panzanella“, der toskanische Brotsalat oder die weißen Cannellini-Bohnen, die in einer Glasflasche mit Knoblauch und Salbei ganz langsam gegart werden, darüber kommt dann ein Schuss goldgrünes Olivenöl - ehrlich gesagt, brauche ich die Bistecca zu der sie klassischerweise serviert werden gar nicht dazu - mir reichen die Bohnen mit dem Öl und einem guten Weißbrot.

Bei Weinen ist es noch schwieriger, es gibt von Südtirol bis Sizilien tolle Weine. Im letzten Sommer habe ich zum Beispiel den Lambrusco für mich entdeckt. Bei uns hat man ihn als liebliche Plörre in Erinnerung, aber das stimmt schon lange nicht mehr. Es gibt ihn von hellrosa bis dunkelrot, trocken ausgebaut und spritzig ist er gut gekühlt ein toller Sommerwein.

Gibt es etwas an Italien, was du nicht magst?

In der Küche gibt es nichts, beim Wein gibt es nichts und auch sonst gibt es nichts. Halt, doch etwas gibt es doch: die Bürokratie. Wenn jemand behauptet, Deutschland sei ein bürokratisches Land, dann hatte er noch nie mit italienischen Behörden zu tun... 

Liebe Hannelore, ich danke dir für das Gespräch! 


Interview mit Ingrid Hofmeister von Umbria Mia                                                                                        21. Januar 2021

"Mit dem Oldtimer durch das Sehnsuchtsland Italien" 

Ingrid Hofmeister von Umbria Mia habe ich in der Toskana kennengelernt - sie hatte mein Buch entdeckt und ist daraufhin mit mir in Kontakt getreten. Gemeinsam haben wir einige ihrer tollen Reisen gestaltet - unter anderem in Stings Weingut Il Palagio. Auch Ingrid mit Wohnsitz am schönen Chiemsee hat natürlich mit der Corona-Krise zu kämpfen, und hofft jedoch, dass einige Ihrer Reisen 2021 stattfinden können. 

Seit wann organisierst du Oldtimer-Reisen und warum, wenigstens anfangs, Italien?

Bereits in „grauer Vorzeit“ war ich immer im Freundeskreis oder in Porscheclubs diejenige, die mit Events resp. Autotouren betraut wurde. Zu den Oldtimern kam ich 2008 über den Veranstalter der Benefiz-Oldtimerrallye „Edelweiß Classic“ Joachim Althammer. Zu dem Zeitpunkt war mein Porsche 944 kurz vor dem H-Kennzeichen. Ich bin als Teilnehmerin mitgefahren und habe die EWC ehrenamtlich in der PR-Arbeit unterstützt und mich um Tombola-Preise gekümmert.

Der Sprung nach Italien aber kam durch meine Freundin Karin, mit der ich in Frankfurt in einer Werbeagentur gearbeitet habe und die dann mit ihrem Mann nach Umbrien gezogen ist. Sie sprach mich Ende 2009 an wegen Unterstützung in der Vermarktung in Sachen Umbrien-Tourismus. Daraus haben sich dann später die Aktivitäten aus meinem Know-How der Autotouren entwickelt. Nach und nach habe ich dank ganz toller Kontakte – zu denen ich auch Dich, liebe Telsche, zählen darf - ein exzellentes Netzwerk mit ganz tollen Partnern aufbauen können. Es entstanden im Laufe der Jahre genusshaltige Oldtimerreisen und Cabriotouren in kleiner Gruppe von maximal fünf Oldies zu den versteckten Plätzen, die letztlich auch das besondere Merkmal meiner Firma  Umbria mia geworden sind.

Warum sollte jemand bei dir buchen? Was erwartet die Teilnehmer?

Italien ist seit jeher das Sehnsuchtsland, mit dem man La Dolce Vita und kulinarische Erlebnisse verbindet. Unsere spannenden und entdeckungsreichen Oldtimerreisen und Cabriotouren richten sich an Genussmenschen mit Liebe für schöne Automobile und gute Weine, mit Sinn für Kultur und Lebensgefühl.

Unsere Domizile sind überwiegend kleine Hotels, Castelli, Borghi oder Weingüter in der Kategorie 4-Sterne/Superior oder auch 5-Sterne – handverlesen, individuell, in Panoramalage, mit Pool, bieten Exzellentes aus Küche & Keller sowie natürlich einen sicheren Parkplatz.

Dann sind es die Begegnungen mit Winzern von außergewöhnlichen und versteckten Weingütern sowie der Slow Food-Philosophie in handverlesenen Trattorien.

Es ist der Fahrspaß, zeitfrei und gelassen - fernab der üblichen Touristenstrecken - auf fantastischen Panoramastraßen und kurvigen Bergpassagen durch atemberaubende Landschaften zu cruisen. Der Weg ist das Ziel! Auch wenn das Ziel gelegentlich nur über eine Staubstraße (strada bianca) zu erreichen ist.. entscheidend sind Genuss, Kultur und Entschleunigung, die Regionen mit Muße kennen lernen und "Cittàslow" entdecken.

Und nach Rückkehr von einem erlebnisreichen Tourentag: ein Aperitivo am Pool oder auf der Terrasse vor einem vorzüglichen Abendessen mit feinen Weinen im Kreise Gleichgesinnter in entspannter Atmosphäre.

Last but not least: wir fahren nur in kleiner Formation mit fünf Automobilen - in Einzelfällen bis sieben Fahrzeuge. Größere Gruppen sind natürlich auf Anfrage möglich, dann werden die Domizile und Besuchspunkte entsprechend ausgewählt. Der Porscheclub Great-Britain oder der PC Salzburg nutzen das für „tailor made“ Touren.

Gibt es eine Lieblingsstrecke und wenn ja, welche?

Auf eine Strecke kann ich das schwer eingrenzen. Da sind die vielen schönen Serpentinenstrecken und Pässe der Dolomiten in Südtirol und auf schmalen Straßen weiter bis ins Veneto, aber sideway der touristischen Routen vom Lago di Garda. Dann immer gern von der Emilia Romagna in die Toskana mit dem Passo della Futa durchs Chianti und die Crete weiter in die Maremma oder auch nach Umbrien, wo es ebenfallls eine Vielzahl an fantastischen Panoramastraßen gibt, die Fahrvergnügen bereiten, z. B. in die Monti Sibillini.  

Welche Highlights sind für dieses Jahr angedacht, sofern Corona sich zurückzieht?

In Umbrien haben wir im letzten Jahr neue Routen festgelegt, ein weiteres schönes Domizil gefunden sowie spannende neue Plätze durch die Cooperation mit Rete Musei Umbria-Lazio aufnehmen können.

Und in der Toskana haben wir wieder nach einem LinkedIn-Kontakt die Maremma mit ins Programm genommen. Da hat neben der grandiosen Landschaft einfach alles gepasst, vom Domizil, die Kulinarik, die Routen und Boxenstopps, sei es bei den Butteri im Parco della Maremma oder direkt am Meer, einfach wunderbar

Bereits in 2019 haben wir Touren im Friaul, einer eher wenig bekannten Region zwischen Dolomiten und Adria, vorbereitet, die jedoch eben wegen der CV-Situation nicht gefahren werden konnten. Das werden wir in diesem Jahr dann genussvoll nachholen.

Und diese beiden Klassiker in Südtirol sind natürlich auch immer dabei: die Meran Classic und die Vinum Classic meines Hotelpartners Ansitz Plantitscherhof mit dessen Chef Johannes. 

Anmerken möchte ich noch kurz, dass wir für Solisten, die lieber in Eigenregie fahren möchten als in einer kleinen Gruppe, Genussreisen vorbereiten können. Von Strecken-Planung, Hotelbuchungen, Einkehr-Tipps und den Besuch handverlesener Weingüter organisieren wir alles und verraten eventuell auch mal einige versteckte Plätze ...

Und wenn man (noch) keinen Oldtimer hat, vermitteln wir auch einen Kontakt zu einem unserer Partner zur Anmietung eines klassischen Fahrzeugs.

Liebe Ingrid, ich danke dir für das nette Gespräch und hoffe, dass wir in diesem Jahr gemeinsam in der Toskana einen Apero trinken können! 


Weitere Infos und Kontakt zu Ingrid Hofmeister unter www.umbria-mia.de 



DE-ÖKO-037

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